Wie alles beagann

Vor ca 7 Monaten kam ein Mädchen in mein Leben, was alles veränderte. Es gab mir Liebe und aufmerksamkeit und ich hätte vor freude die ganze Welt umarmen können. Das erste mal in meinem Leben, war ich Hundert prozent glücklich. Doch dieses Tolle gefühl verließ mich mit der Zeit mehr und mehr.                                        Ich hatte ihr von anfang an gesagt, dass ich ein Mensch bin, dass wenn er zulange oder zuviel mit einer Person rumhängt, es sein kann, dass ich einfach ausraste bzw nur noch rumzicke. Ihre meinung dazu war klar. Sie verstand. Zumdindest dachte ich das.                              Mehr und mehr nahmen die Schwirigkeiten zu. Die Streitigkeiten kamen immer und immer wieder. Immer über das selbe leidige Thema. Sie brauchte plötzlich viel mehr Aufmerksamkeit. Ich dagegen wollte nicht so viel, aus dem oben genannten gründen. Mitlerweile zweifelte ich ernsthaft daran ob ich überhaupt beziehungsfähig bin. Gute freunde redeten mir zu, dass ich die beziehung beenden sollte bevor ich mich ganz verliehr und an der Beziehung kaputt gehe. Ich nahm zwar ihre Ratschläge an, hörte aber dennoch nicht auf sie. Ich wollte es nicht´einfach so beenden. Dafür LIebte ich sie zu sehr.

Doch als mehr und mehr Gestritten wurde und der selbe Streit von Woche zu Woche wiederholt wurde, begriff ich, dass meine Freunde recht hatten. Ich begriff, dass ich ihr nie und nimmer das geben konnte, was sie am meisten braucht. Nähe. Ich bin einfach nicht der Mensch dafür, dass ich jeden Tag kuscheln will, Jeden Tag nur mit einer einzigen person rumhängen kann. Also überlegte ich hin und her. Tage und Nächtelang. Dann beendete ich das Desaster. Wie sollte es schließlich weitergehen, wenn ich ihr nicht das geben konnte was sie brauchte.

Ich wusste, dass es schwer werden würde. Ich wusste, dass auch ich nicht mit dieser Lösung ganz zufrieden war. Doch ich wusste auch, dass wenn es so weiter geht, ich jeden Tag wieder schlechte laune haben würde etc. Das wollte ich nicht. Nun, da ich es beendet hatte, war mir klar dass ich erstmal unglücklich sein werde. Aber lieber nahm ich das in kauf, als mit ihr in einer "gezwungenen" Beziehung zu leben. Das konnte schließlich auch nicht das wahre sein.

Und heute. Heute geht es mir schon besser. Dennoch gibt sie mir mit ihren Wortwahl und ausdrucksweise manchmal das gefühl das ich als einzigste am scheitern der beziehung  schuld bin. Manchmal gibt sie mir das gefühl, als wäre ich das letzte. Dieses habe ich versucht in einem meiner GEdichte zu verdeutlichen:

Warum

Du starrst hinaus in die Nacht,
Dein Traum hat dir wieder nur schmerzen gebracht.
Ein Regentropfen spürst du auf deinem Gesicht,
Dein Herz, was ganz langsam erlischt.
Es frisst sich langsam auf,
Starrst nur zu den Wolken hinauf.
Versuchst an etwas anderes zu denken,
Deine Gedanken in eine andere richtung zu lenken.

Du fragst dich warum sie dir immer so weh tut,
Es keine Minute gibt, in der sie ruht.
Mancher ihrer Worte gehn dir so tief ins Herz,
Du spürst nur immer wieder diesen schmerz.
Du weisst, dass du selbst daran schuld bist,
Dass dein eigenes Herz dich so zerfrisst.
Warum ist es nicht einfach vorbei,
Warum springen unsere Herzen so oft entzwei.
Du fängst an dich selbst zu hassen,
Du weisst, genau dass solltest du eigentlich lassen.
Du fragst dich, warum sie dir oft das gefühl vermittelt,
Dass du es bist, die den namen "Schuld" betittelt.
Immer wieder spürst du scheinbar wie ein Dolch dein Herz durchsticht,
Und langsam in dir das Leben erlischt.

Weiterhin starrst du tief in die weite Nacht,
Grausamkeit hat dein Herz zum weinen gebracht.
Die wolken brechen auf,
Aus ihnen präschen Tropfen genau auf dich drauf.
Sie Peitschen dir mitten in die Fresse,
Meine Kräfte mit dem Regen messe.
Doch dann sinkst du nieder,
Verliehrst doch sowiso immer wieder.
Du gibst dich einfach auf,
Schaust nicht mehr zu den Sternen hinauf.
Srarrst hinunter,
Deine vielen Gedanken gehen wieder unter.
Schaffst es nicht sie noch weiter zu Sortieren,
Gedanken, die sich ineinander verliehren
.

Genau dieses Gedicht aber landete seinen treffer nicht zu knapp. Es landete genau in die richtung, wo ich es nicht haben wollte. Es wurde föllig missverstanden U.U

naja, soviel zu meinem ersten eintrag.

mfg mOlch

5.10.06 12:33, kommentieren

nachtrag 1

Wie gesagt. Mein Gedicht wurde dermaßen falsch verstanden, dass sie glaubte keine Gefühle mehr mir gegenüber auf mexx in ihrem Weblog zu schreiben. Sie wusste wohl, dass das Gedicht an sie gerichtet war, jedoch nicht desssen tiefere bedeutung.

Ich weiss nicht wiso, oder weshalb aber ich weiss, dass ich irgendwie immer alles falsch mache. Ich verkacke jede noch so einfache situation. Ich habe wirklich überlegt, ob ich das Gedicht wirklich bei mexx online stellen soll, damit ich genau diese Situation nicht herausforder, die eingetroffen ist. Sie nimmt einfach alles so persönlich, dass mir kein Freiraum mehr für mich bleibt. Hey ich mein, was bitte geht sie es an, wenn ich in MEINEM WEBLOG ein Gedicht verfasse???? Ich zwinge sie nicht dieses zu lesen und reibe ihr auch nciht unter die Nase, das ich was in den Wb geschrieben habe. So wie sie es manchmal tut. Dann kommt immer "hey ich hab was neues im Weblog" ich meine Hey... wayne? Naja gut ich muss zu geben interessieren tut es mich schon nur finde ich das kacke wenn man das Glück herausfordert indem man schreibt was man denkt fühlt und träumt vom ehemaligen Partner, wenn der mit der Sache quasi abschließen will. Ich mein es ist schon schwer genug, ganz ohne sie auszukommen. Da möchte ich nicht noch darauf aufmerksam gemacht werden, wie sich der andere dir gegenüber fühlt.

Ich habe einfach keine Person mehr, der ich wirklich alles erzählen kann. Ich habe keine Freundin mehr, die mir irgendwie in dieser Beziehung helfen könnte. Das einzigste, so wie mir das zumindest manchmal vorkommt ist, dass ich ausgefragt werde über jedes kleine Detail. Ich weiss nie so recht ob ich jetzt wirklich genau das sagen soll, was ich empfinde, da ich nicht irgend etwas falsches sagen will, was warscheinlich dazu führen würde, dass wieder alles missverstanden wird und sich mein gegenüber denn aufregt etc. 

hm. Eine zusätzliche blockade meinserseit ist schon allein mein Wesen. Jeder weiss, von denen die mich etwas besser kennen, dass ich mal lauter und mal leiser sein kann. Nicht jedoch, wenn fremde mir völlig unbekannte Menschen begegnen. Ich kann nicht genau sagen warum es so ist, dass ich einfach kein einziges Wort mehr heraus bekomme, aber ich kann soviel sagen, dass dieses bei mir hervorgerufen worden ist, da mich so viele Menschen zu oft tief im inneren verletzt haben. VIele Verstehen meine Lage nicht. Viele denken einfach ich bin langweilig und so weiter und sofort, also reden die meisten gar nicht erst mit mir und geben sich auch keine mühe mich überhaupt besser kennen zu lernen. Vielen ist es einfach egal, wie ich vor mich hin vegetiere. Vielen ist es einfach egal, wer genau ich überhaupt bin. Viele wissen nichts von den vielen Problemen, die ich habe. Okay, jetzt werdet ihr sicher sagen  "hey, mein Gott, jeder Mensch hat probleme und nicht nur du!". Stimmt schon, aber wenn ein Mensch nicht mehr mit allen dingen gleichzeitig Fertig wird und auch die Vergangenheit immernoch an dir nagt, ist es gar nicht so einfach sich immer unter kontrolle zu haben.  Naja meine Probleme bestehen, um das mal genauer zu umschreiben, darin, dass mir damals meine BESTE freundin sehr wehgetan hat und dass nicht nur einmal. Meine Familie mir in den Rücken gefallen ist, als ich sie am meisten Gebraucht hätte. Dann und das wichtigste überhaupt ist, dass mir plötzlich alle den Rücken gekehrt haben, wo ich dachte, dass sie meine Freunde wären und mit den Fingern auf mich gezeigt haben. Sie lästerten in einer Tour. Nun hey, wer kann schon von sich behaupten das gesprächsthema nummer eins an der Schule gewesen zu sein???

Als ich anfing mich zu fragen, was ich ihnen Getan hatte, veränderte ich mich. Ich zog mich in mich zurück. Redete kaum mehr ein wort (auch kaum mit meiner Family) und spielte hin und wieder mit dem Gedanken mir das Leben zu nehmen. Was hatte mir das leben schon noch zu bieten, als weitere niederlagen? Dennoch riss ich mich irgendwie zusammen und schaffte es irgendwie, wenigstens einigermaßen, mich wieder aufzurappeln und wieder auf meinen eigenen Füßen zu stehen. Ich schaffte es mir wenigstens einen kleinen Freundeskreis aufzubauen und fühlte mich mit der Zeit wieder sichtilich wohl in meiner Haut. Das sah jeder.

Doch auch heute noch, wo ich mal mehr und mal weniger glücklich über mein Leben bin, verkrieche ich mich in meine eigenen inneren 4 Mauern und lasse kaum einen zu mir durch.

mfg mOlch

6.10.06 19:03, kommentieren